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Grauer Burgunder

 

Grauer BurgunderSynonyme: Grauburgunder,  Pinot gris, Ruländer

 

In früheren Zeiten nannte man die Rebsorte, die wahrscheinlich aus einer Mutation des Blauen Spätburgunders (Pinot Noir) hervor gegangen ist, Ruländer. Der Legende nach soll es ein Kaufmann namens Johann Ruland aus Speyer gewesen sein, der die Sorte aus Burgund in Deutschland eingeführt hat. Die Hauptverbreitungsgebiete liegen hierzulande in Baden (Kaiserstuhl), Rheinhessen und der Pfalz. Mit der Namensänderung verbindet sich auch ein Wandel im Charakter der Weine, die jetzt als trockene, fruchtige Gewächse und besonders bei den höheren Prädikaten (Spät- und Auslesen) beeindrucken.

Aroma und Geschmack:  Aus der Rebsorte werden würzige Weine mit kräftiger Farbe erzeugt, die sich gehaltvoll und gelegentlich auch wuchtig am Gaumen zeigen. Häufig werden sie im Holzfass ausgebaut.


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© Deutsches Weininstitut/DWI

 

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