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Blauer Spätburgunder (Pinot Noir)

Rebsorte Blauer SpätburgunderDer „König der großen Rotweinsorten” wie die Rebsorte Blauer Spätburgunder oft genannt wird, ist in Deutschland die am häufigsten angebaute Rotweintraube. –  In Baden und an der Ahr (60%) dominiert sie das Spektrum der roten Sorten. Sie gelangte ab der Mitte des 9. Jahrhunderts aus Frankreich (Burgund) nach Deutschland und wurde als „Clävner“ am Bodensee und in manchen Gebieten Badens kultiviert. Mönche des Klosters Eberbach brachten sie in den Rheingau; von dort verbreitete sie sich an der Ahr und in der Pfalz. Der Spätburgunder dominierte bis in das 17. Jahrhundert auf den deutschen Weinbergen, bevor er von Weißweinreben (Riesling) verdrängt wurde.

Aroma/Geschmack: Heute werden aus der edlen Rebsorte farbintensive und gehaltvolle Weine bereitet, die sich mit den berühmten französischen Burgundern messen können. Kirschmarmelade, Himbeere, Pflaume schwarze Johannisbeere und Gewürznelke prägen das sortentypische Aromenspektrum.



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© Deutsches Weininstitut/DWI

 

Unsere Empfehlungen:

feurig-roter Spätburgunder, in der Nase schönes Cassisbukett, am Gaumen Kräuter und Waldbeeren, reife Tannine mit
zarte Birnendüfte ziehen in die Nase; am Gaumen beeindruckt er durch eine gute Harmonie von gezähmter Fülle und

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