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Unser Weinberg

 

Erlesene Moselweine aus dem berühmten Erdener Treppchen – ein Geschenk des Himmels

 

Erdener Treppchen, Weinberg des Bremer RatskellersZu den besonders gehegten Schätzen des Ratskellers gehört das „Erdener Treppchen”, eine der bekanntesten Steillagen an der Mittelmosel. Hier wurden die Überreste einer römischen Kelteranlage wiederentdeckt, die mit der Unterstützung des Ratskellers liebevoll restauriert werden konnte. Die bedeutende Anlage zu Füßen der Erdener Steillage gilt als das älteste und am besten erhaltene Zeugnis des römischen Weinbaus an der Mosel und nördlich der Alpen. Dank einer Initiative des Ratskellermeisters konnte hier die Patenschaft für eine darüber gelegene, brach liegende Parzelle dieser berühmten Lage übernommen werden, die neu bepflanzt wurde und nun seit einiger Zeit auch „schmeckbare“ Ergebnisse liefert. Der Erlös aus den verkauften Weinen dient wiederum dem Erhalt des bedeutenden Kulturdenkmals, das den Besucher eindrucksvoll zu den Erdener Treppchen, eigener Weinberg des Bremer RatskellersWurzeln einer mehr als 2000 Jahre alten Weinkultur an der Mosel führt. Das besondere Engagement des Ratskellers steht in der besten Traditionslinie des Hauses: Seit seinem Bestehen unterhält das Handelshaus nicht nur eine enge Bindung zu den deutschen Weinbaugebieten. Auch heute fühlt man sich hier wie einst  einer kulturell vermittelnden Aufgabe für den Deutschen Wein verpflichtet.

„Am Anfang schuf Gott Himmel und Erden” – der Ausspruch ist schon zu einem geflügelten Wort geworden und mag auf das gesunde Selbstbewusstsein der Erdener Bürger schließen lassen. Dass der Schöpfer hier höchstpersönlich zum Mythos der berühmtesten Weinbergslage der Moselgemeinde beigetragenhat, davon berichtet die Heimatlegende:  „ ... dass der Herrgott nach getanem Werk vom Himmel herabgestiegen Erdener Treppchen monorackbahnensei, um seine Schöpfung drunten zu betrachten; er sei zuletzt auf einer steilen Felsentreppe heruntergekommen, die mehr als 100 Stufen zählte. Droben auf der höchsten Stufe sei der Schöpfer eine Weile stehen geblieben, umflutet von Licht und Glanz, und er habe das ,Erdener Treppchen‘ gesegnet und die Reben rundum, dass sie alle Jahre einen himmlischen Wein erzeugten, von Glut und Duft erfüllt.


Angesichts dieses „himmlichen“Segens sollte es sich lohnen, die Weine einmal selbst zu probieren. Zur Einstimmung auf das Gaumenabenteuer hier noch ein Vorgeschmack: „Fein, zart, unmerklich ist ihr Zauber, ... sanft, aber sehr eigen, bestimmt, aber nicht handgreiflich" – die vom Liebeskummer kolorierte Moselbeschreibung des Schriftstellers Rudolf G. Binding trifft den in seiner Tendenz eher vornehm-zurückhaltenden, aber verspielten „Tonfall“ des heiter- eleganten Erdener Treppchens recht gut.

Die Abbildungen zeigen von oben nach unten:
1. Blick aus dem „Erdener Treppchen” auf die Gemeinde Erden am gegenüber liegenden Moselufer.
2. Direkt unterhalb des Erdener Treppchens befindet sich die älteste römische Kelteranlage nördlich der Alpen.
3. „Fahrstuhl“ in den Weinberg: Bei der mühevollen und aufwändigen Bewirtschaftung der Steillagen erleichtern so genannte „Monorackbahnen” die Arbeit erheblich.

© Fotografie: text.werk

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