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Der Ratskellermeister

Ratskellermeister im RosekellerMit besonderem Eifer war der Bremer Rat über Jahrhunderte darauf bedacht, dass sein Keller in gutem Stand war und nur die besten Weine aus den deutschen Weinbaugebieten präsentierte. Das für den Rat sehr einträgliche Weingeschäft konnte nur unter sachkundiger Leitung eines Ratskellermeisters durchgeführt werden. Demnach folgt seit dem 17. Jahrhundert „ein salarirter Rathskellermeister dem anderen im Amte“. Der Kellermeister war immer eine wichtige Person, denn wenn auch die gesamte Kontrolle den Weinherren oblag, so hatte er die Hauptarbeit zu tragen – von der Aufsicht im Keller, dem Handelsgeschäft mit dem Wein und der Buchführung bis hin zum Weineinkauf. Dem Kellermeister und seinen Mitarbeitern ist es zu verdanken, dass der Weinfreund auch heute im Ratskeller das vollständige Sortiment der besten deutschen Weine vorfindet und Ratskellermeister Weinverkostungtrinken kann, die traditionell nach einer sorgfältigen Auswahl und Probe mit einer ehrlichen Beschreibung versehen werden. Neben seiner Leidenschaft für das älteste Kulturgetränk sind es vor allem das Wissen und die tägliche Erfahrung im Umgang mit Wein, sein besonderes Engagement in der Vermittlung dessen, was man gemeinhin als „guten Geschmack” bezeichnen kann, die Neugierde auf aktuelle Tendenzen bei Winzern und Weinen, auch jene Offenheit für junge Winzertalente und schließlich die Bereitschaft, den deutschen Weinbau sensibel mit unterstützenden Maßnahmen zu fördern, die hier eine lebendige Weinkultur entstehen lassen.
Für diese Verdienste wurde dem Bremer Ratskeller 1979 der „Deutsche Weinkultur Preis” zuerkannt.

© Fotografien: Toma Babovic

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