Voraus ging ein spannender Wahlabend, bei dem erst im zweiten Wahlgang die neue Deutsche Weinkönigin feststand. Die 22-Jährige aus Langenlonsheim aus dem Anbaugebiet Nahe ist damit für ein Jahr Repräsentantin für deutschen Wein. Wie ihre Vorgängerin Petra Gärtner aus Zwingenberg an der Hessischen Bergstraße wird sie bei zahlreichen Weinwochen und Weinfesten, Messen und Ausstellungen, Kongressen und gesellschaftlichen Anlässen im In- und Ausland unterwegs sein. Unterstützt wird sie von ihren Stellvertreterinnen, den drei Deutschen Weinprinzessinnen Esther Knewitz (Anbaugebiet Rheinhessen), Friedrun Schwerdtle (Anbaugebiet Württemberg) und Simone Wagner (Anbaugebiet Rheingau). Beim Galaabend am traditionellen Krönungsort Neustadt an der Weinstraße überzeugte die junge Frau das Publikum mit ihrer sympathischen und frischen Ausstrahlung, die sie auch im Scheinwerferlicht nicht verlies. Dem eindrucksvollen Auftritt ging eine fachliche Befragung durch eine 65-köpfige Jury am Nachmittag voraus. Schon dort glänzte die Hobby-Segelfliegerin mit hoher fachlicher Kompetenz. Die Studentin der katholischen Theologie wuchs in einer Winzerfamilie auf und hatte somit von klein auf Kontakt zum Wein und zum Weinbau. "Dank ihrer umfassenden Wein-Kompetenz beantwortete sie die schwierigsten Fragen mit großer Sicherheit und Souveränität. Hinzu kommt ihre Natürlichkeit und Charme. - Ich bin sicher, dass Judith Honrath eine sympathische und kompetente Vertreterin des deutschen Weines sein wird", freute sich Armin Göring, Geschäftsführer des Deutschen Weininstituts (DWI), Mainz, über den Wahlausgang. Erfahrungen für ihr neues Amt hat die neue "First Lady des deutschen Weines" bereits gesammelt: Sie war von Juli 2001 bis September 2002 Weinkönigin des Anbaugebiets Nahe. Zuletzt hatte das Weinbaugebiet Nahe im Jahr 1995 eine Deutsche Weinkönigin gestellt
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